Struvit

85% der an Struvit leidenden Tiere sind weiblich. Mini Schnauzer, Yorkshire terrier, Labradore, Shi Tzu und Dackel sind besonders anfällig, das durchschnittliche Alter ist 2,9 Jahre.

 

Manche Tiere zeigen keine Symptome und die Steine werden eher zufällig entdeckt.

Blutiger Urin,wiederkehrende Blaseninfekt und merkwürdiges urinieren sollten den Besitzer aber aufmerksam werden lassen. Struvit Steine sind auf dem Röntgenbild gut zu erkennen.

Manchmal werden Steinchen mit dem Urin ausgeschieden, diese sollte man dann untersuchen lassen um genau festzustellen, um welche Art Stein es sich handelt, da es noch weitere Formen gibt.

 

Struvit entsteht durch die Veränderung des Urins und hier sind es dann besonders häufig typische Blaseninfektionen mit Staphylokokken oder Proteus (seltener).

Struvit bildest sich im alkalischen Urin, Oxalat braucht einen sauren ph Wert im Urin. Schon durch eine Urinanalyse kann man slo Hinweise auf den Steintyp erhalten.

 

Dieser Stein besteht aus Magnesium, Ammonium und Phosphat. StruvitKristalle kommen auch in ganz normalem Urin vor und stellen kein gesundheitliches Problem dar. Es sei denn, der Körper infiziert sich mit einer speziellen Bakterienart, die das Enzym Urease produziert.

 

Urea ist ein wichtiger Bestandteil des Urin. Wenn sich aber der Urin infiziert mit Bakterien, die dieses Urea verstoffwechseln können, dann spaltet sich das Urea in Ammonia (NH3) und dieses Ammonia wiederum in Wasser gelöst wird zu Ammonium (NH4). Ammonia wirkt toxisch auf die Zellen der Blasenwand und dort kammt es dann (zwangsläufig) zu einer Entzündung.

Die Proteine in dieser entzündlichen Reaktion bilden eine Matrix, die die Struvitkristalle zur Formbildung benötigen. Dieser Ablauf benötigt einen alkalischen ph Wert im Urin, den aber Ammonia schafft.

Diese ureaverdauenden Bakterien sind in den allermeisten Fällen Staphylokokken.

 

Grundsätzlich kann man bei Hunden sagen:

Keine Infektion, keine Struvitsteine.

 

Bei den Englisch Cockern gibt es eine besondere Situation, da eine genetische Linie den Hund für Struvit anfällig macht. Sie leiden an einem bestimmten metabolischen Struvitstein.

 Struvit wird man los auf zweierlei Art: Operation oder eine spezielle Diät.

 

Die Diät muss eingehalten werden bis die Steine aufgelöst sind. Während dieser Zeit sollte auch Antibiotika gegeben werden. Die Struvitkristalle sind verbunden mit Bakterein und wenn der Stein sich auflöst, werden diese Bakterein freigesetzt. Normalerweise dauert der Auflöseprozess 3,5 Monate, die Diät aber sollte zumindest noch einen weiteren Monat lang durchgeführt werden. Den Erfolg der Diät sollte man durch Röntgen überwachen. Damit auch kleinste Steinchen entfernt werden, sollte deshalb die Diät noch weitere 4 Wochen erfolgen. Eine gute Wasseraufnahme, auch direkt mit dem Futter verdünnt den Urin und ist hilfreich.

 

Achtung: Manche Diätfutter sind reich an Fett und Salz. Hunde mit Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Herzproblemen, Niereninsuffizienz oder hohem Blutdruck sollten diese Diäten nicht erhalten.

 

Sind die Steine fort, heisst es dennoch aufmerksam sein.

Manche Hunde neigen zu Blaseninfektionen, demnach ist die Gefahr der Struvitbildung ebenfalls erhöht.

Ein Stein kann sich innerhalb von 2 Wochen ausformen, wenn sich urease positive Bakterien eingenistet haben.

 

 

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