Blähungen und schlechte Verdauung

Hunde können unangenehme "Winde lassen" und die häufigste Ursache für Blähungen ist das Verschlucken von Luft beim hastigen Fressen. Ein weiterer Grund liegt am Futter selbst: Bohnen, Blumenkohl und Kohl sind hoch fermentierbar, aber auch durch eine schlechte Verdauung an sich werden diese Gase produziert. Häufig werden dabei Kohlenhydrate nicht komplett verdaut. Gerade die Rasse Boxer ist für Blähungen sehr bekannt.

Plötzliches, andauerndes Pupsen in Verbindung mit Magenproblemen, Appetitverlust oder Durchfall zeigen an, dass das Tier zum Tierarzt muss.


Um dieses Problem abzustellen, muss zunächst untersucht werden, ob die Verdauung einwandfrei funktioniert. Das Futter sollte umgestellt werden auf hochverdauliche, faserarme Kost, auch Tischabfälle dürfen nicht gereicht werden. Die Fütterung erfolgt dann in mehreren kleinen Portionen um zu verhindern, dass zu viel Luft beim Fressen abgeschluckt wird.

Schlechte Verdauung oder auch Malabsorptions Syndrome

Malabsorption ist keine spezielle Krankheit sondern Zeichen einer verdeckten Problematik des Dünndarm oder des Pankreas. Bei diesem Syndrom verdaut der Hund das Futter nicht korrekt oder aber verstoffwechselt die Nährstoffe im Dünndarm nicht richtig.

Hunde mit Malabsorbtion sind untergewichtig und erscheinen uns dennoch als "verfressen Auch ein 3 - 4 mal auftretender Durchfall am Tag ist ein Zeichen. Solche Hunde setzen große Mengen übelriechenden Kot ab der viel Fett enthält. Das Fell um den Anus ist fettig.

Vorangegangene Krankheiten können eine exocrine Pankreas Insuffizienz, ein dauerhaften Schaden am Darmgewebe mit Entzündungen oder ein entzündeter  Dünndarm sein, bei dem das Gewebe zerstört wird. Aber auch eine operative Entfernung von Teilen des Dünndarm oder andere Schädigungen des Dünndarms können zur Malabsorbtion führen.

Soft Coated Wheaten Terriers können unter einer Enteropathy leiden,der Proteinurie.bei der sie Proteine nicht richtig verdauen und absorbieren. 

Die idiopatische Villus Atrophie (Zottenatrophie)ist eine der häufigsten Ursachen für die Erkrankung des Dünndarms. Die haarfeinen Darmzotten bilden die absorbierende Oberfläche des Dünndarms. Bei Hunden mit diesem Problem erledigen die Zotten ihre Aufgabe nur schlecht. Besonders häufig tritt es beim Deutschen Schäferhund auf.

Ganz ähnlich wirkt sich die Weizen- oder auch Gluten- Unverträglichkeit aus, die besonders oft beim Irish Setter auftritt.

Auch das vermehrte Wachstum der Dünndarmbakterien ist ein weiterer Auslöser der Malabsorbtion. Deutsche Schäferhunde, Basenjis und de Shar Pei haben eine erhöhte Anfälligkeit. Bei diesen Hunden vermehren sich die Darmbakterien unnormal heftig im Dünndarm und dies zeigt sich in übel riechendem Durchfall. In einigen Fällen stand dies in Verbindung mit einer exocrinen Pankreas Insuffizienz oder einer Entzündung des Dünndarms. beim deutschen Schäferhund und dem Shar Pei kann auch eine spezielle Erkrankung des Immunsystems vorliegen. In den meisten Fällen jedoch ist der Grund für das übermässige Bakterienwachstum unbekannt.

 

Die Behandlung ist von Fall zu Fall unterschiedlich da man das zu Grunde liegende Problem berücksichtigen muss. Hunde mit Zottenatrophie reagieren gut auf eine Gluten-freie Fütterung.

Übermässiges Bakterienwachstum bekommt man mit Antibiotika in den Griff. Aber auch Prebiotika und Joghurt aus lebenden Kulturen wirken unterstützend.


Darmzottenatrophie entsteht z.B. durch

  • Zoeliáke
  • Schwächung des Immunsystems
  • Futterintoleranzen



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